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	<title>Der Mann (er)lebt! &#187; frauen verführen</title>
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		<title>Die Stimme verführerisch einsetzen &#8211; Eine Anleitung</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 15:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mannlebt.com</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit der richtigen Stimme eine Frau verführen. Die Stimme ist deine Identität. Durch sie teilst du den Menschen mit, wer du bist, wie du dich fühlst und an was du glaubst. Erstaunlicherweise spielen hierfür die Worte eine wesentlich weniger wichtige Rolle als die Art und Weise, wie du sie brauchst. Christopher Walken (Schauspieler) beschreibt dieses [...]]]></description>
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<h1>Mit der richtigen Stimme eine Frau verführen.</h1>
<p>Die Stimme ist deine Identität. Durch sie teilst du den Menschen mit, wer du bist, wie du dich fühlst und an was du glaubst. Erstaunlicherweise spielen hierfür die Worte eine wesentlich weniger wichtige Rolle als die Art und Weise, wie du sie brauchst. Christopher Walken (Schauspieler) beschreibt dieses Phänomen folgendermassen: „Es gibt tausende Arten ‘Gib mir mal das Salz‘ zu sagen. Je nach dem wie du es sagst, kann es wirklich  ‘kann ich mal das Salz haben?‘ bedeuten. Genau so gut kann es aber auch ‘du bist langweilig‘ oder ‘ich liebe dich‘ bedeuten. Die Liste der möglichen Bedeutungen könnten endlos weitergeführt werden.“</p>
<p>Viele Leute  haben sich noch nie mit dem Thema „Stimme“ auseinander gesetzt. Dass man regelmässig zahlreiche stotternde, schnellsprechende oder „flüsternde“ Leute antrifft, ist daher nicht verwunderlich. Fehlendes Wissen punkto Stimme wirkt sich negativ auf die Kongruenz aus. Wer in bester Badboy-Manier mit dominanter Körpersprache und direkter Wortwahl eine Frau zu verführen versucht, verliert ohne die dazu passende Stimme innert Sekunden die Glaubwürdigkeit. Die Stimme ist des Mannes Identität.</p>
<p>Stimmtrainer Joseph Arthur spricht von fünf elementaren Fehlern, die Menschen bezüglich Aussprache und Stimme begehen. Ich Nachfolgenden werden die fünf Fehler einzeln im Detail beschrieben. Zusätzlich haben wir euch noch einige Übungen zusammengestellt, damit jeder eigenständig an seiner Aussprache arbeiten kann.</p>
<h3>Eine zu leise oder sanfte Stimme</h3>
<p>Wer zu leise spricht, zeigt Unsicherheit. Das Problem hat zwei mögliche Ursachen. Entweder spricht man zu leise, weil man sich selber nicht wirklich akzeptiert oder man spricht zu leise, weil man glaubt, dass die Mitmenschen einen nicht akzeptieren. Darwin sagt in seiner Evolutionstheorie, dass das weibliche Geschlecht jeweils nach einer sicheren Umgebung strebt. Frauen wollen Männer, die Sicherheit ausstrahlen. Eine zu sanfte Stimme ist also simpel ausgedrückt sexhemmend.</p>
<p>Übung: Bevor du sprichst, atme tief ein. Dadurch füllst du deine Lungen mit Luft und kannst so deinen Wörtern die grösste Energie geben. Des Weiteren kannst du mittels Aufnahmegerät arbeiten: Lege dabei das Mikrophon auf den Tisch, drücke auf „aufnehmen“ und entferne dich drei Schritte weg vom Gerät. Sprich jetzt den Satz „Ich kann das deutlich sagen, ohne zu schreien“ und höre es anschliessend an. Ist es deutlich zu hören?</p>
<h3>Zu schnelles Sprechen.</h3>
<p>Sehr viele Menschen haben das Problem, dass sie zu schnell sprechen. Es führt einerseits dazu, dass die Zuhörenden die Sätze nicht richtig verstehen können. Andererseits vermittelt es einen nervösen und unsicheren Eindruck. Eine ruhige und langsame Stimme wird im Gegenzug mit Autorität und Selbstvertrauen verbunden.</p>
<p>Übung: Arbeite mit einem Aufnahmegerät. Erzähle dir selber, was du heute erlebt hast. Achte dabei, dass du dir Zeit nimmst und so deutlich versuchst zu sprechen, wie nur möglich. Anschliessend höre dir die Aufnahme an. Wiederhole die Übung mehrmals wöchentlich.</p>
<h3>Brain Farts</h3>
<p>Neil Strauss bezeichnet sie als Brain Farts. Die Rede ist von den zahlreichen unnötigen Lauten, die wir während des Kommunizierens von uns geben. Anstatt zu direkt zu sagen „Ich weiss es nicht“, sagen wir „äääää Ich weiss es ääää nicht“. Diese „Ääääs“, „Eeees“ und „Uuuus“ haben sich bei zahlreichen Menschen ins tägliche Vokabular geschmuggelt. Sie sind unnötig, da sie keinerlei positive Wirkungen haben. Vielmehr sind sie ein Zeichen von Unsicherheit. Es gibt nichts Schlimmeres, als jemandem beim Erzählen einer Geschichte zuzuhören, dessen Sätze voll mit Brain Farts geschmückt sind.</p>
<p>Übung: Anstatt Brain Farts zu gebrauchen, einfach eine Pause machen und sich den Satz im Kopf zuerst zurechtlegen. Erst wenn man dann den Satz vorbereitet hat, sprichst du. Viele Menschen vergessen, dass Pausen die mächtigste Waffe eines Geschichtenerzählers sind. Zusätzlich kann wiederum mit dem Aufnahmegerät gearbeitet werden.</p>
<h3>Monotone Sprache</h3>
<p>Deine Freunde schliessen die Augen, wenn du am Erzählen bist? Nachdem du über deine letzte Ferienreise erzählt hast, sitzt du plötzlich alleine am Tisch? Wenn du diese Fragen mit „Ja“ beantworten musst, hast du eine monotone Stimme.</p>
<p>Übung: Suche dir Vorbilder. Es gibt zahlreiche Menschen, deren Beruf es ist, interessante Geschichten zu erzählen. Schau dir Auftritte von Komiker oder Politiker an. Achte dabei auf die kleinsten Details: Welche Worte werden betont? Wo werden Pausen gemacht? Wann spricht er schneller, wann langsamer? Brauche das Aufnahmegerät, um dir selber beim Geschichtenerzählen zuhören zu können.</p>
<h3>Aussagen, die sich wie Fragen anhören</h3>
<p>Es gibt ein simples Experiment, um heraus zu finden, ob du an dieser „Krankheit“ leidest. Stell dir vor, das Aufnahmegerät ist ein guter Freund von dir, der nicht gerne Fussball spielt. Drücke auf „aufnehmen“ und versuche nun deinen „Freund“ davon zu überzeugen, mit dir Fussball zu spielen. Höre dir nun deine Aufnahme an: Steigt deine Stimme jeweils am Ende eines Satzes? Wenn ja, dann klingen deine Aussagen wie Fragen. Dieses Problem ist wiederum mit Unsicherheit verbunden. Selbstbewusste Menschen und professionelle Verkäufer senken ihre Stimme jeweils am Ende eines Satzes.</p>
<p>Auch wenn du jetzt die wichtigsten Fehler im Bezug auf die Stimme und Die Aussprache kennst, heisst das nicht, dass das Problem gelöst ist. Um seine Stimme wirklich nachhaltig positiv verändern zu können, ist Training gefragt. Korrigier doch in Zukunft sofort, wenn du merkst, dass du einen dieser Fehler begangen hast. Achte im Kino darauf, wie die Menschen kommunizieren. Achte darauf, wie du am Telefon sprichst oder am Tisch mit der Familie. Achte darauf, wie dein Wing spricht und lerne daraus. Die Stimme ist deine Identität.</p>
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