
Von Sascha R. (CH)
Die Geschichte spielte sich vor 2 Jahren ab. Es war ein ruhiger Freitagabend. Keine Pläne, keine Feste, keine Freundin, nichts. Ich lag zuhause in meinem Bett und schaute mir im Fernsehen an, wie Roger Federer für einmal mehr seinen Gegner chancenlos nach Hause schickte. Zu dieser Zeit war es mir unmöglich, an einem Freitagabend alleine zu Hause zu blieb. Ich hatte jeweils das Gefühl, eine großartige Möglichkeit zu verpassen, wenn ich nicht etwas unternahm. So war es eben auch an diesem Abend. Ich rief dann kurzfristig eine Kollegin an, ob sie nicht Lust hat, schnell etwas trinken zu gehen. Sie stimmte zu und so fuhr ich mit dem Zug in die etwa 40 Minuten entfernte Stadt L.. Mein Plan war es, mit Lucia etwas trinken zu gehen, einige schöne Stunden zu erleben und mit ihr dann später hoffentlich geilen Sex zu haben. Falls dieser Plan nicht klappen würde, hätte ich immer noch das ganze Nachtleben der Stadt L. zur Verfügung, um vielleicht ein anderes Abenteuer zu finden.
Als ich Lucia am Bahnhof traf, realisierte ich mal wieder, wie sexy sie doch war. Wir hatten vor einigen Jahren einen Kurs zusammen an der Universität. Einige Male hatten wir Sex zusammen, aber zu einer Beziehung kam es nie. Es gab nie Streit zwischen uns. Lucia führte mich in eine gemütliche Bar, wo wir uns auf eines der Sofas setzten und über die alten Zeiten zu sprechen begannen. Sie hatte ein enges Oberteil an und einen etwas kürzeren Rock weißen Rock. Die Beine glänzten bräunlich. Sexy. Während sie von ihrem letzten Auslandaufenthalt erzählte, wovon ich beinahe nichts mitbekam, musterte ich ihren Körper und ihr Gesicht. Irgendwie fühlte ich mich dumm, da ich es zuließ, sie so lange nicht mehr zu sehen. Ich unterbrach sie in ihrem Erzählen, nahm ihre Hand, schaute ihr in die Augen und sagte ihr: „Wow, du siehst immer noch total geil aus!“ Ihre Antwort war ein schüchternes Lächeln und ein verlegener Blick nach unten. Nach einigen Sekunden der Stille sagte sie mir: „Danke, aber ich weiß was du damit sagen willst. Das geht nicht, ich habe einen Freund, den ich wirklich schätze und liebe!“ Nun ja, viele Frauen sagen so etwas, schlafen dann aber dennoch mit dir. Bei ihr war es allerdings anders. Ich glaubte ihr. Ich beschloss, nicht herausfinden zu wollen, ob ich sie dennoch verführen könnte. Wir tranken einfach unser Getränk aus und ich verabschiedete mich dann, indem ich ihr mitteilte, dass ich noch einige Freunde hier treffen werde. Natürlich war das gelogen, aber ich hatte wirklich keine Lust auf einen Keinen-Sex-Abend. Wenn du eine Büchse Ravioli vor dir hast, aber nirgends einen Büchsenöffner findest, dann machst du dir am besten einfach etwas anderes zu essen, als noch stundenlang zu versuchen, die Büchse doch noch irgendwie offen zu kriegen.
Mein nächster Halt war eine zufällig gefundene Sportbar. Hier wollte ich mir ein Bier bestellen. Als ich dann an der Bar stand und diese unglaublich süße Bedienung erspähte, wusste ich sofort, mit wem ich am liebsten den Rest des Abends verbringen möchte. Innert Sekunde stellte mein Gehirn einen Plan zusammen: Kennenlernen, Fragen wie lange sie arbeiten muss, nach ihrer Schicht etwas trinken gehen, Sex bei Ihr zu Hause. Bevor sie mich bediente, hörte ich, wie sie die Jungs neben mir auf Französisch servierte. Ich nutzte diese Information, als möglichen Anmachspruch. Als sie vor mir stand, um die Bestellung aufzunehmen, sprach ich aus Spaß einfach auf English. Sie brachte mir das Bier und ich fragte sie dann auf Französisch, wie viel es kosten würde. Sie schaute mich verwundert an und fragte mich dann wiederum auf English, ob das irgendein Test wäre. Auf Deutsch sagte ich ihr, dass es sich wirklich um einen kleinen Test handelte. Diese Aussage zusammen mit einem Lächeln brach das Eis und wir kamen ins Gespräch. Glücklicherweise war noch nicht sehr viel los, so dass wir für etwa 10 Minuten über unsere Vorliebe für Fremdsprachen und Auslandreisen diskutieren konnten. Um herauszufinden, wie lange sie noch arbeiten musste, fragte ich, ob es nicht hart sei, bis morgens um 2 hier hinter der Bar stehen zu müssen. Sie lächelte und sagte: „Glücklicherweise ist meine Schicht bereits in einer Stunde fertig!“ Was für eine wertvolle Information. Was für eine schöne Information. Ich hatte keine Lust, irgendwie um den heißen Brei herumzureden und fragte sie einfach, ob sie nach der Arbeit nicht Lust hätte, etwas trinken zu gehen und mir ein bisschen die Stadt zu zeigen. Mit ihrem schüchternen Grinsen teilte sie mir non-verbal mit, dass sie einverstanden war. Jedenfalls deutete ich das so und teilte ihr mit, dass ich in einer Stunde vor dem Lokal warten würde. Ich sagte ihr auch noch, dass ich allerdings nur etwa eine Stunde Zeit habe, da danach mein Zug fährt. Natürlich war das wiederum gelogen, aber manchmal muss ein bisschen gelogen werden.
So trafen wir uns nach einer Stunde vor dem Lokal und liefen durch die Stadt. Endlich erfuhr ich mehr über sie. Sie war 25 Jahre alt, kam aus Kanada, lebt jetzt aber hier in der Stadt. Ihre Figur war top. Eine wirklich schöne Frau. Es herrschte eine gute Stimmung zwischen uns. Wir lachten und hatten einander viel zu erzählen. Als wir so unterwegs waren, mal so eine Treppe hoch liefen und ich hinter ihr stand, sagte ich ihr, dass sie wirklich einen sexy Arsch hat. Sie drehte sich um und befahl mir, mit dem Flirten aufzuhören. Wenn Frauen „Stopp“ sagen, wollen sie eigentlich, dass man weiter macht. Also tat ich das auch. Ich nahm ihre Hand und lies sie eine Pirouette drehen. Ich zog sie zu mir ran und küsste sie.
Anstelle den Drink in einer Bar zu trinken, fragte ich sie, ob wir den Drink nicht bei ihr zu Hause trinken können, da sie ja hier in der Umgebung wohnt (sie hatte bereits einmal erwähnt, dass sie in dieser Umgebung wohnt). Sie schaute ein bisschen verwirrt und skeptisch. Also sagte ich ihr:“ Mach dir keine Sorgen, wir werden keinen Sex haben. Ich muss ja noch auf den Zug.“ Ich hoffe ihr versteht, warum ich das gesagt habe. So fühlte sie sich sicherer. Und nein, es ist keine Lüge, es ist flirten. Bei Ihr angekommen ging alles sehr schnell. Als sie in der Küche stand, schlich ich mich von hinten an sie ran, griff mit meinen Händen um ihren Körper und küsste sie am Nacken. Sie drehte sich um, schaute mir tief in die Augen, betitelte mich als schlimmer Finger und küsste mich. Ich griff ihr an den Arsch und sagte ihr, dass sie überhaupt keine Ahnung habe, wie schlimm ich wirklich sei. Wir zogen einander aus und hatten geilen Sex in der Küche. Nach dem Sex sprachen wir noch kurz über den lustigen Abend und tauschten die Nummern aus. Ich sagte ihr, dass ich mich bald melden würde. Sie glaubte mir nicht. Ich habe es aber dann einige Tage später gemacht. Wir trafen uns noch einige Male, bevor der Kontakt dann langsam starb. Zurück nun aber zum Abend. Nachdem wir die Nummern getauscht hatten und ich mich verabschiedete, lief ich sofort zum nächsten Fast-Food-Restaurant und kaufte mir ein Bier. Das Bier danach. Es war 23.00 Uhr, dunkel und windete stark. Ich lief durch die Stadt in Richtung Bahnhof, trank mein Bier und fühlte mich großartig. Großartig, weil ich zwei interessante Menschen getroffen hatte. Großartig, weil ich gerade geilen Sex hatte.
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